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Das Kartenspiel Baccara

Das Kartenspiel weist viele Elemente der Glücksspiel-Familie Poker auf. Es ist eine Art Poker für das Casino. Woher es stammt, ist nicht ganz klar. Manche behaupten, das Karten-Glücksspiel wurde im 16. Jahrhundert in Neapel erfunden. Der Spieleautor und Kartenspiel-Experte David Parlett ist anderer Meinung. Seine Forschungen ergaben, dass das Spiel erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstand. Namensgeber war entweder ein neapolitanischer Dialekt mit der Bedeutung Null oder die Stadt Baccarat.

Zum Spielen werden sechs Pakete französischer Spielkarten mit je 52 Blatt benötigt. Insgesamt besteht ein Spiel aus 312 Blatt. Auf der Rückseite sind die Karten einfarbig ohne Muster. Drei Pakete haben einen hellblauen und weitere drei Pakete haben einen hellrosa Rücken. Ziel des Kartenspiels ist das erreichen von neun Punkten bzw. mit seinem Blatt näher an den neun Punkten dran zu sein als der Gegner. Dass Ass hat einen Punkt. Die Zahlen von zwei bis neun entsprechen dem Zahlwert. Zehner und Bilder haben null Punkte. Wenn die Summe der Karten zehn oder mehr Punkte beträgt, dann wird von der Summe nur die zweite Zahl gezählt. Bei 6+4=10 macht das null Punkte.

Im Casino ist das Kartenspiel in zwei Hauptvarianten vertreten. Die eine Variante ist Baccara chemin de fer(franz. Eisenbahn), die andere nennt sich Baccara banque. Beim Baccara chemin de fer werden die Karten vom Croupier gemischt. In einem Zerenoniell aus verrühren, wenden und abheben werden sie anschließend coupiert. Der Spieler rechts vom Groupier wird Bankier des ersten Spiels und reicht seinen Einsatz an den Croupier weiter. Die anderen Spieler setzen gegen den Bankier. Dann werden die Karten vom Bankier wie folgt verteilt: Der Gegenspieler mit dem höchsten Einsatz (Ponte) erhält die erste Karte. Die zweite Karte geht an den Bankier. Die dritte geht an den Ponte und die vierte an den Bankier.

Haben die ersten beiden Karten des Ponte null bis vier Punkte, legt er sie verdeckt auf den Tisch und fordert eine weitere Karte an. Bei fünf Punkten kann er sich entscheiden, ob er eine weitere Karte zieht. Bei sechs oder sieben Punkten legt er die Karten verdeckt auf den Tisch und verneint das Ziehen weiterer Karten. Bei acht oder neun Punkten decken der Ponte und der Bankier ihre Karten auf.
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